Hamdullah Bedeutung » Das bedeutet das Wort
Februar 5, 2026 Von Ocadia Redaktion Aus

Hamdullah Bedeutung » Das bedeutet das Wort

Der Ausdruck Hamdullah begegnet dir im Alltag immer häufiger – ob im Gespräch, in den sozialen Medien oder als Symbol lebensbejahender Dankbarkeit. Ursprünglich stammt dieses Wort aus dem arabischen Sprachraum und ist eng mit dem Gefühl von Dankbarkeit und Zufriedenheit verbunden. Viele verwenden Hamdullah, um nach erfreulichen Ereignissen oder kleinen Alltagsglücksmomenten ihren inneren Frieden zum Ausdruck zu bringen. Auch im religiösen Zusammenhang hat der Begriff eine wichtige Rolle und begleitet zahlreiche Gebete sowie traditionelle Redewendungen. Durch seine Vielseitigkeit findet Hamdullah heute Eingang in verschiedenste Lebensbereiche und Kulturen.

Ursprung des Begriffs im arabischen Sprachraum

Der Ausdruck Hamdullah hat seine Wurzeln im arabischen Sprachraum und ist tief in der alltäglichen Kommunikation verschiedener Kulturen des Nahen Ostens verankert. Das Wort setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: „Hamd“, was so viel wie Lob oder Dank bedeutet, und „Allah“, der Name für Gott auf Arabisch. Zusammengesetzt ergibt sich daraus die Bedeutung „Lob sei Gott“.

Im arabischsprachigen Raum wird diese Redewendung seit Jahrhunderten gebraucht, sowohl im religiösen als auch im säkularen Alltag. Besonders im Islam spielt Hamdullah eine zentrale Rolle, da es als Zeichen von Anerkennung und Dankbarkeit gegenüber Allah nach positiver Fügung ausgesprochen wird. Doch auch arabische Christen nutzen diesen Begriff in ähnlicher Weise, um ihre Zufriedenheit mit einem positiven Ausgang zum Ausdruck zu bringen.

Traditionell findet Hamdullah Anwendung in vielen Lebenssituationen – etwa nach einer Krankheit, beim Abschluss einer Aufgabe oder einfach als Antwort darauf, wenn nach dem Befinden gefragt wird. So zeigt sich, wie eng dieses Wort mit den sprachlichen und spirituellen Traditionen des arabischen Raumes verbunden ist und dass es weit mehr verkörpert als nur einen religiösen Ausdruck.

Wörtliche Übersetzung ins Deutsche

Hamdullah Bedeutung » Das bedeutet das Wort

Hamdullah Bedeutung » Das bedeutet das Wort

Die wörtliche Übersetzung von Hamdullah ins Deutsche lautet „Lob sei Gott“ oder auch „Dank sei Gott“. Dabei wird das arabische Wort „Hamd“ mit „Lob“ oder „Dank“ übersetzt, während Allah einfach der Name für Gott ist. Diese Übersetzung macht deutlich, wie eng die Redewendung mit dem Gefühl des Dankes verknüpft ist.

Im Alltag nutzen viele Menschen diesen Ausdruck, wenn sie Erleichterung verspüren oder Zufriedenheit ausdrücken möchten. Zum Beispiel nach überstandener Krankheit, erfolgreichem Abschluss einer Prüfung oder schlicht als Antwort darauf, dass es einem gut geht: Hamdullah signalisiert auf einfache und respektvolle Weise den Dank dafür, dass alles seinen guten Verlauf genommen hat.

Interessant ist dabei, dass in verschiedenen deutschen Übersetzungen je nach Kontext sowohl das Lob als auch der Dank im Vordergrund stehen kann. Die Verwendung von Hamdullah wird so zu einem Bestandteil vieler Unterhaltungen, immer dann, wenn ein günstiger Ausgang oder eine glückliche Situation gewürdigt werden soll. Die Phrase verleiht alltäglichen Momenten einen respektvollen und dankbaren Ton – etwas, das universell verstanden werden kann, unabhängig vom religiösen Hintergrund.

Verwendung im islamischen Alltag

Im islamischen Alltag spielt Hamdullah eine besonders wichtige Rolle. Du begegnest diesem Ausdruck häufig nach alltäglichen Situationen, in denen Dankbarkeit oder Erleichterung empfunden wird. Typisch ist zum Beispiel die Verwendung von Hamdullah, wenn du nach dem Befinden gefragt wirst und mitteilen möchtest, dass es dir gut geht – dann antwortest du mit „Mir geht es gut, Hamdullah“.

Auch nach einer erfolgreichen Aufgabe oder nachdem eine schwierige Phase überstanden wurde, drücken Gläubige mit Hamdullah ihren Dank aus. Dieser Begriff ist tief im Tagesablauf verwurzelt: Nach dem Essen sagt man ihn genauso wie nach der Genesung von einer Krankheit. Sogar beim Niesen oder am Ende des Gebets wird die Phrase ausgesprochen, um Gott für den Schutz und das Wohlbefinden zu danken.

In religiösen Texten kommt Hamdullah sehr häufig vor und markiert oft den Beginn vieler Suren im Koran, etwa der Al-Fatiha. Diese ständige Erinnerung an Lobpreis und Dank gegenüber Allah stärkt das Bewusstsein dafür, alles Gute im Leben als Geschenk zu betrachten und nicht als selbstverständlich anzunehmen. Viele Muslime nutzen diese Redewendung deshalb ganz automatisch und machen sie so zu einem festen Bestandteil ihres Sprachgebrauchs.

Ausdruck Bedeutung Verwendungsbeispiel
Hamdullah Lob sei Gott / Dank sei Gott Nach einer guten Nachricht: „Mir geht es gut, Hamdullah.“
Alhamdulillah Alle Ehre/Preis gebührt Gott Nach beendeter Aufgabe: „Ich habe bestanden, Alhamdulillah.“
Inshallah So Gott will Bei Ausblick in die Zukunft: „Morgen fahre ich in den Urlaub, Inshallah.“

Ausdruck von Dankbarkeit und Zufriedenheit

Das Aussprechen von Hamdullah ist im Alltag vieler Menschen eng mit einem Gefühl von tiefer Dankbarkeit und innerer Zufriedenheit verbunden. Immer dann, wenn etwas Positives geschieht oder eine schwierige Situation gut ausgegangen ist, dient dieser Ausdruck dazu, Dank auszusprechen und die Freude darüber zu teilen. Besonders nach dem Erleben kleiner oder großer Glücksmomente wird durch das Wort deutlich, wie wertvoll jedes gute Ereignis wahrgenommen wird.

du kannst diesen Begriff verwenden, wenn du dich über deine Gesundheit freust, ein Ziel erreicht hast oder einfach spürst, dass es dir gut geht. Mit Hamdullah wird nicht nur der eigene Dank zum Ausdruck gebracht, sondern häufig auch eine ruhige Zufriedenheit signalisiert – das Wissen, dass etwas Gutes im Leben geschehen ist.

Außerdem hilft die regelmäßige Nutzung des Begriffs dabei, den Blick auf das Positive zu lenken und selbst kleinste Erfolge nicht als selbstverständlich hinzunehmen. So wird jede positive Erfahrung bewusst gewürdigt. Die Verwendung dieses Ausdrucks schafft einen Moment der Besinnung und trägt dazu bei, Wertschätzung und Demut im täglichen Handeln zu verankern.

Vergleich mit ähnlichen religiösen Ausdrücken

Vergleich mit ähnlichen religiösen Ausdrücken   - Hamdullah Bedeutung » Das bedeutet das Wort

Vergleich mit ähnlichen religiösen Ausdrücken – Hamdullah Bedeutung » Das bedeutet das Wort

Neben Hamdullah existieren im religiösen Sprachgebrauch zahlreiche ähnliche Ausdrücke, die Dankbarkeit oder Anerkennung gegenüber einer höheren Macht ausdrücken. Besonders häufig begegnet dir im Islam die Phrase Alhamdulillah, die wortwörtlich „Allen Lobes würdig ist Gott“ bedeutet und sehr eng mit Hamdullah verwandt ist. Während Hamdullah oft in alltäglichen Gesprächen verwendet wird, ist Alhamdulillah stärker an Gebetsformeln und traditionelle Rezitationen gebunden.

Ein weiteres Beispiel ist das arabische Inshallah, was übersetzt „So Gott will“ heißt. Dieser Ausdruck hebt die Hoffnung und den Wunsch hervor, dass etwas Zukünftiges unter göttlichem Schutz gelingt. Im christlichen Bereich gibt es wiederum das bekannte „Gott sei Dank“, das ebenfalls Wertschätzung für positive Momente signalisiert. Jüdische Gläubige nutzen beispielsweise „Baruch Hashem“, also „Gepriesen sei der Name [Gottes]“, als Zeichen ihrer Dankbarkeit.

Alle diese Ausdrücke sind Ausdruck tiefer Dankbarkeit, Demut und eines festen Glaubens daran, dass gute Ereignisse nicht ausschließlich dem eigenen Verdienst entspringen. Durch ihren Gebrauch schaffst du einen Moment der Besinnung, um Segnungen bewusst wahrzunehmen und zu teilen – unabhängig von Sprache, Herkunft oder Tradition. Die verschiedenen Redewendungen verdeutlichen letztlich den gemeinsamen Schatz an Werten, die Dankbarkeit in unterschiedlichen Religionen betonen.

Aussprache und Schreibweise im Original

Aussprache und Schreibweise im Original   - Hamdullah Bedeutung » Das bedeutet das Wort

Aussprache und Schreibweise im Original – Hamdullah Bedeutung » Das bedeutet das Wort

Hamdullah wird im Originalarabisch als الحمد لله geschrieben. Die korrekte Aussprache lautet etwa „al-hamdu li-llāh“, wobei das „h“ am Anfang und das doppelte „l“ deutlich artikuliert werden. Im Deutschen hört man oft die vereinfachte Form „hamdullah“, bei der einzelne Laute weicher ausgesprochen werden. Für arabische Muttersprachler ist gerade die Betonung des mittleren doppelten „l“ ein wichtiges Merkmal, damit die Bedeutung klar bleibt.

Nicht selten begegnest du auch dem Begriff Alhamdulillah, der sprachlich identisch zu „Hamdullah“ gemeint ist – es handelt sich in erster Linie um eine Frage der vollständigen oder gekürzten Redeweise. Beide Ausdrücke basieren auf dem gleichen Wurzelwort „hamd“ (Lob, Dank) und setzen „Allah“ an das Wortende, um den Dank dem Schöpfer zuzuschreiben.

Im Alltag ist die Schreibweise auch in lateinischen Buchstaben weit verbreitet: Hier findest du Varianten wie „hamdullah“, „alhamdulillah“, oder im Chat abgekürzt als „hmdl“. Die Klarheit der Aussprache spielt besonders beim rituellen Gebet eine Rolle, da der Klang arabischer Laute und ihre Präzision einen hohen Stellenwert im religiösen Gebrauch haben. Beim Lernen oder Weitergeben dieses Ausdrucks ist es hilfreich, die unterschiedlichen Schreibweisen zu kennen und deren feine Unterschiede wahrzunehmen.

Wort Herkunft Bedeutung im Alltag
Hamdullah Arabisch, Kombination von „Hamd“ (Lob/Dank) und „Allah“ (Gott) Drückt nach positiven Ereignissen Dankbarkeit aus, z.B. nach Genesung
Mashallah Arabisch, bedeutet „Wie Gott will“ Wird meist bei Bewunderung oder um vor Neid zu schützen verwendet
Baruch Hashem Hebräisch, „Gesegnet sei der Name [Gottes]“ Jüdischer Ausdruck für Dankbarkeit im Gespräch

Bedeutung in religiösen Texten

Hamdullah und seine vollständige Form Alhamdulillah spielen in religiösen Texten, besonders im Islam, eine zentrale Rolle. Schon am Anfang des Korans begegnet dir die Phrase „Alhamdulillahi rabbil ‘alamin“ – zu Deutsch: „Alle Lobpreisung gebührt Allah, dem Herrn der Welten.“ Damit wird gleich zu Beginn der Heiligen Schrift Wert auf Dankbarkeit und Anerkennung gegenüber Gott gelegt. Diese Formulierung wiederholt sich immer wieder in verschiedenen Suren und gilt als Ausdruck von Demut sowie Lob für alles Gute, das einem Menschen im Leben widerfährt.

Auch außerhalb des Korans, etwa in den Überlieferungen (Hadithe), findest du das Loben Gottes mit Hamd als festen Bestandteil vieler Gebete und Bittgebete. So beginnen viele Bittgebete damit, dass zuerst Allah gelobt und gepriesen wird, bevor persönliche Anliegen angefügt werden. Diese Praxis unterstreicht den respektvollen Umgang mit dem Göttlichen und hebt hervor, wie wichtig es ist, Dankbarkeit an erste Stelle zu setzen.

In anderen Glaubensrichtungen existieren ähnliche Wendungen. Auch dort spielen Begriffe, die Gott loben oder segnen, eine wichtige Rolle beim Gebet und im liturgischen Alltag. Letztlich dient Hamdullah überall dort, wo er verwendet wird, dazu, Dankbarkeit, Demut und Sinn für das Gute aktiv auszudrücken und ein Gemeinschaftsgefühl unter Gläubigen entstehen zu lassen.

Rolle im täglichen Gebet

Im täglichen Gebet ist Hamdullah ein fester Bestandteil und bildet häufig den Auftakt für die einzelnen Abschnitte. Gerade im islamischen Ritualgebet, dem sogenannten Salah, beginnt jede Einheit mit der Rezitation der Sure Al-Fatiha, in der mit „Alhamdulillahi Rabbil ‚alamin“ Gott direkt gelobt wird. Dieser Ausdruck verdeutlicht jedes Mal aufs Neue die zentrale Rolle von Dank und Lobpreis gegenüber dem Schöpfer.

Durch das wiederholte Aussprechen im Gebet wird bei jedem Einzelnen ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass alles Gute als Geschenk wahrgenommen werden sollte. Dankbarkeit steht somit nicht nur im Mittelpunkt der rituellen Handlungen, sondern fließt auch gedanklich in viele stille Momente ein – zum Beispiel nach einer beantworteten Bitte oder wenn man persönliche Wünsche vorträgt.

Für viele ist es wichtig, sich beim Gebet immer wieder daran zu erinnern, wofür sie dankbar sind. So trägt Hamdullah dazu bei, Demut und Bescheidenheit in den Alltag zu integrieren. Der regelmäßige Gebrauch dieser Redewendung im religiösen Ablauf schafft eine Verbindung zwischen innerer Einstellung und äußerem Handeln – und hilft dabei, auch außerhalb des Gebets einen positiven Blick auf das Leben zu behalten.

Häufige Situationen für den Gebrauch

du begegnest Hamdullah im Alltag an vielen verschiedenen Stellen und Situationen. Besonders gebräuchlich ist der Ausdruck, wenn du auf die Frage „Wie geht es dir?“ antwortest und mitteilen möchtest, dass es dir gut oder besser geht. Mit einem schlichten „Mir geht’s gut, hamdullah“ vermittelst du Dankbarkeit für deinen aktuellen Zustand – egal ob nach einer Krankheit, nach Prüfungsergebnissen oder einfach beim täglichen Smalltalk.

Ebenso verwenden viele den Begriff nach gelungenen Ereignissen wie dem Abschluss eines Projekts oder als Reaktion auf gute Nachrichten. Auch bei kleinen Alltagsfreuden, etwa nach einem leckeren Essen oder einem erfreulichen Erlebnis, drückt hamdullah aus, wie froh man über das Erlebte ist.

Nach Risiken oder Gefahren, sobald sich alles zum Guten gewendet hat, hört man oft ein erleichtertes hamdullah. Diese spontane Dankesbekundung zeigt, wie präsent der Begriff in positiven wie auch kritischen Momenten ist. So wird hamdullah zu einem vielseitigen Werkzeug, um Zufriedenheit und inneren Frieden offen auszudrücken und anderen eine positive Haltung zu vermitteln.

Einfluss auf die persönliche Haltung

Die regelmäßige Nutzung von hamdullah hat einen spürbaren Einfluss auf die persönliche Haltung und das tägliche Erleben. Wer immer wieder Dankbarkeit ausdrückt, entwickelt mit der Zeit ein stärkeres Bewusstsein für das, was im Leben gelingt. Es fällt leichter, auch kleine positive Geschehnisse wertzuschätzen und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. So trägt diese Redewendung dazu bei, den Blick weg von negativen Themen hin zum Positiven zu lenken und eine innere Ausgeglichenheit zu fördern.

Dankbarkeit ist außerdem eng mit Zufriedenheit verbunden: Wer sich bewusst macht, wofür er dankbar sein kann, empfindet oft mehr Ruhe und Gelassenheit im Alltag. Durch das Aussprechen von hamdullah nach einem schönen Ereignis oder einer überstandenen Schwierigkeit wächst das Vertrauen darauf, dass Gutes möglich ist. Gleichzeitig erinnert dich dieser Ausdruck daran, dass nicht alles selbstverständlich ist – und motiviert dazu, achtsam zu leben.

Auf diese Weise wird der Begriff Teil eines positiven Lebensgefühls. Mit jedem „hamdullah“ übst du, dich an gelungenen Momenten zu freuen und Wertschätzung in deinen Alltag zu bringen. Das beeinflusst nicht nur deine Stimmung, sondern stärkt auch das harmonische Miteinander mit anderen.